| Modulsystem H0 (USA) 1/87 nordamerikanisches Vorbild
Auszug von der Website der FREMO H0 Unna Division |
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ThemaDargestellt wird jeweils eine eingleisige Nebenbahnlinie im Zeitraum von 1950 bis 1975, die durch typische, amerikanische Gegenden führt. Auf den einzelnen Modulen kann unter dem jeweiligen Thema ein beliebiges Motiv gestaltet werden. Ein Motiv ist sorgfältig zu recherchieren, die amerikanische Art, Dinge anzugehen, sind in die Planungen mit einzubeziehen. Auch sollte immer ein Zusammenhang zwischen Region und darauf verkehrenden Bahngesellschaften deutlich werden. Für Module nach diesen Vorbildern wurden folgende Standards festgelegt:
Es werden Module mit zwei Grundfarbtönen gebaut, um damit verschiedene Vorbildregionen in den USA nachbilden zu können. Im Westen/Südwesten der USA überwiegt ein eher trockenes Klima. Dementsprechend ist der Untergrund je nach gewähltem Vorbild in gelben bzw. roten Farben zu halten.
2 Teile T43 + 1 Teil T44 + 2 Teile T50.
Der überwiegende Teil der USA - der Nordosten, die Ostküste, der mittlere Westen, der Nordwesten und teilweise auch der Süden - besticht durch seine wesentlich grünere Landschaft. Der Untergrund geht mehr nach braun, der Bewuchs ist dichter. Die einheitliche Grundfarbe an den Modulenden ist aus folgendem Woodland-Scenics Material zu mischen: 2 Teile T44 + 1 Teil T45 + 2 Teile T50.
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| Endprofil und Aufbauhöhe
Das Endprofil ist 500mm breit und stellt eine flache Talmulde dar. Durch die zur Gleisachse symmetrische Form ergibt sich immer eine bruchlose Landschaft. Die Normhöhe der Schienenoberkante beträgt 1300mm über Fußboden. Die Endprofile sind 500mm breit und 130mm hoch, die Auflage für die
Schwellenunterkante ist 100mm über der Profilunterkante. |
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Gleise Es werden Gleise mit Code70 empfohlen, Code83 ist zugelassen. Empfohlen werden entsprechende Produkte der Firmen Shinohara, PECO, Atlas, Walthers und Selbstbaugleise.
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Mindestradien und WeichenwinkelGebogene Gleise sollten bei neuen Modulen ab einem Radius von 48inch = ca. 1200mm verlegt werden. Als Minimum sind 40inch = ca. 1000mm zulässig. Die Weichen sollten mindestens #6 sein, um eine bessere Optik zu erzielen werden für Hauptgleise #8 oder größer empfohlen. Der Mindestradius der Rangiergleise beträgt 24inch = ca. 600mm.
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Modul Beine Bei H0usa wird, abweichend von meisten anderen Modulsystemen, die Befestigung der Beine mit der Verbindung der Module gekoppelt und auf eine Höhenverstellung verzichtet. Dieses Verfahren spart Modulbeine ein und macht das Arrangement im aufgebauten Zustand übersichtlicher, erschwert aber andererseits den Aufbau, da kein Modul allein stehen kann. Jedes Beinpaar besteht aus zwei Leisten 20*45mm, die 1200mm lang sind. Diese sind mit zwei Sperrholzplatten von 400mm Breite miteinander verbunden. Die untere Platte beginnt 100mm über Grund (=Leistenende) und ist 100mm hoch. Die obere ist 175mm hoch, von denen 75mm über das obere Leistenende hinausragen. Die Ecken dieses oberen Verbindungsbretts sind abgeschrägt/abgerundet. In diesem befinden sich zwei 10mm Bohrlöcher 30mm vom oberen und je 50mm vom seitlichem Rand , also 300mm voneinander entfernt.
Das gesamte Beinpaar wird, mit den Leisten nach aussen, an die Innenseite
des Übergangsprofils des ersten Modulkastens gehalten. Der Modulkasten
ruht dabei auf den Leistenköpfen. Der zweite Modulkasten wird angehalten
und dann werden durch das Verbindungsbrett und beide Endprofile zwei
entsprechend lange M8 Schrauben gesteckt und nach genauer Ausrichtung der
Modulkästen fest angezogen.
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Zubehör für BetriebsstellenmoduleBetriebsstellen mit Güterverkehr sollten unbedingt mit einer Ablagemöglichkeit am Modulkasten versehen sein, die Wagenkarten der sich dort befindlichen Wagen aufnehmen kann. Besser ist es, für jedes Gleis eine separate Ablagemöglichkeit zu haben. Darüber hinaus braucht man eine Ablagefläche für Handregler, Ladungseinsätze und den Fahrplan.
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ElektrikSeit 2000 wird bei H0USA digital im DCC-Format gefahren. Als Zentralen
dienen die Intellibox von Uhlenbrock oder der Digitrax Chief. Jede
Betriebsstelle sollte über einen eigenen Booster gespeist werden. Erlaubt
sind alle für den FREMO-Betrieb tauglichen Booster. Der elektrische Aufbau der Module für den Digitalbetrieb ist noch
einfacher gehalten als bei der Analogtechnik.
Um den Aufbau zu vereinfachen und Vertauschungen zwischen den Schienen zu vermeiden wird in der Verkabelung das sogenannte Hetero-System eingeführt.
Das bedeutet, dass das in Fahrtrichtung mit der rechten Schiene verbundene Kabel 50cm über das Modulende hinausragt und direkt in einem Stecker endet. Das andere Kabel endet wie bisher in einer Buchse.
Für Betriebstellen mit elektrisch betriebenen Weichen, Signalen und
Beleuchtung wird ein separater Transformator empfohlen. |
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FahrzeugeAlle Fahrzeuge sind mit Kadee-Kupplungen (oder kompatiblen) und RP-25
Radsätzen auszurüsten. |
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