The Small Lexicon / was man wissen sollte , wenn man sich mit US Eisenbahnen beschäftigt. / What you should know when dealing with US railways.
US Lokomotiv-Hersteller / Werkstätten:
EMD ---------- Electro Motive Division
EMC ---------- Electro Motive Company (heute EMD)
ALCo --------- American Locomotive Company (besteht nicht mehr)
Baldwin ------ Baldwin Locomotive Works (besteht nicht mehr)
FM ------------ Fairbanks Morse (besteht nicht mehr)
FM Erie ----- Fairbanks Morse Erie Built (Umbauten durch das Werk in Erie, PA)
GE ------------ General Electric
GM ----------- General Motors (beliefert EMD)
MK ----------- Morrison Knudson (Umbauten / Testfahrzeuge)
A-Unit
Maschine mit Führerstand, Steuereinrichtung
F- und E-Units werden in der Regel in A- oder B-Units unterschieden. Aber auch
GP30 oder B30-7
sind als A- oder B-Unit im Einsatz (gewesen).
B-Unit
Maschine ohne eigenen Führerstand, auch "Booster"
genannt. Benötigen zum Betrieb eine A-Unit.
B-Units besitzen im Gegensatz zum Slug alle technischen Einrichtungen ausser der
Steuerkonsole.
Zu den meisten F- / E-Units gab es B-Units, welche sich deutlich durch die
fehlende, typische "Nase" erkennen lassen.
Es gab/gibt auch B-Units der GP30 (GP30B der UP) oder GP9 (GP9B der PC).
EMD F-Units
Das "F" stand zuerst für die "Fourteenhundred"
hp der FT, später dann für "Freight",
jedenfalls war es bei EMD so angedacht. F-Units sind 4-achsig. Schnell stellte
sich
aber heraus, daß man mit diesen Maschinen auch Personenzüge gut befördern
konnte.
So wurden u.a. bei der AT&SF für den "Super Chief" oder den
"El Capitan" die
berühmten F3 / F7 "warbonnets" in den bekannten Farben silber/rot
bekannt.
Nur die Santa Fe ließ sich die FP45 von EMD anfertigen, um kräftige, moderne
Maschinen für die berühmten, o.g. Personenzüge nach den F-Units zu erhalten.
Einzige 5-achsige F-Units waren die für die New Haven (NH) gebauten FL9 mit
Stromaufnahme über Stromschiene im Tunnelbereich von Manhatten. Der Fahrdiesel
musste dort abgeschaltet werden.
Heute steht bei EMD das "F" grundsätzlich für eine Lok mit Kasten über
die
gesamte Rahmenbreite - F45 oder die moderne F59PHI.
EMD E-Units
Im Gegensatz zu den F-Units sind E-Units immer 6-achsig.
Das "E" stand für "Eightteenhundred" hp der ersten E Typen.
E-Units wurden fast ausschließlich für Personenzüge - bereits ab Ende der
30er Jahre -
entwickelt. Da sich aber schon damals ein Ende der Personenzugära abzeichnete,
kamen nicht alle E-Units nur vor Personenwagen zum Einsatz wobei aber die PRR
oder
die B&O auch echte Freightversionen im Einsatz hatten (der Pilot
unterscheidet
sich dann in der Schräge). Die mittlere Achse der beiden 3-achsigen
Drehgestelle ist eine Laufachse.
F"P"-Units / SD"P"-Maschinen
Um im Einsatz für Personenzüge auch die notwendige Heizung anbieten zu können,
wurden bei einigen Roads
EMD-Maschinen mit einem Steamgenerator für die Wagenheizung ausgerüstet. Um
dieses in der Baubezeichnung
hervor zu heben, bekamen diese Fahrzeuge ein "P" an die Bezeichnung
angehängt.
So besaß die AT&SF, UP, NP, SOO, CP oder die SOU FP-7 Einheiten.
Auch SD-Maschinen bekamen Generatoren, u.a. die SDP-35, die SDP-40 oder SDP-45.
SD (Special Duty)
EMD´s Bezeichnung für 6-achsige Maschinen, für schweren und schnellen
Streckendienst ausgelegt
Typische Modelle sind u.a. SD40(-2), SD50, SD60(M), SD70 oder die aktuelle SD80
/ SD90.
Splittergattungen sind u.a. die SD18, SD24 oder SD38.
GP (General Purpose)
EMD´s Bezeichnung für 4-achsige Maschinen, für leichten Streckendienst,
Verschub- und Rangierarbeiten
Geläufige Typen sind z.B. die GP7, GP9, GP20, GP30, GP35 oder GP40(-2)
Ausgefallene Versionen wären GP18 oder GP60(M).
SW/SC (Switcher)
EMD´s Bezeichnung für Rangiermaschinen, in der Regel 4-achsig.
Typenbezeichnungen wie SW9, SW1200 oder SW1500 sind die häufigsten Bauarten
gewesen.
Das "W" bedeutet "welded", und zeigte einen geschweissten
Rahmen an,
im Gegensatz zum "C" was einen "casted", also gegossenen
Rahmen markierte.
PA/PB-Units
ALCo´s legendäre Bezeichnung für 6-achsige, schwere Personenzugmaschinen.
Bekannt sind, wenn auch in der Stückzahl immer deutlich hinter den
Konkurenzprodukten von EMD liegend,
die PA-PB-Einheiten der Santa Fe oder der Denver & Rio Grande (die übrigens
nie eine EMD E8 besaß).
FA/FB-Units
ALCo´s Bezeichnung für Güterzugmaschinen (F wie
Freight).
Die vierachsigen Maschinen sollten das Gegenstück zur EMD F-Unit sein.
Allerdings hatte ALCo,
bis dahin immer mehr für den Bau schwerer Dampflokomotiven bekannt, nicht den
grossen Erfolg,
auch wenn viele Roads FA/FB-Maschinen im Einsatz hatten.
RS (Road Switcher)
ALCo´s Bezeichnung für die meisten 4-achsigen
Rangiermaschinen bzw. leichten Streckendienst
So sind die Fahrzeuge mit den Bezeichnungen RS-1, RS-2, RS-3 oder RS-11 bekannt.
RSD (Road Switcher)
ALCo´s Bezeichnung für die meisten 6-achsigen Rangiermaschinen bzw.
leichten Streckendienst
Immer nur in kleinen Stückzahlen produziert - und daher nicht so bekannt - sind
die Maschinen
der RSD-4, RSD-5 oder der RSD-12 bzw. RSD-15 (auch "Alligator"
genannt).
Slug
B-Units im anderen Sinne. Diese Booster haben keine eigenen Generatoren
sondern nur Fahrmotoren. D.h., sie werden
mit der nötigen Energie von der A-Unit versorgt und gesteuert. Slugs sind in
der Regel nur im Verschubdienst
anzutreffen. Die AT&SF z.B. besitzt Slugs in Barstow, CA., die CSX in
Atlanta, GA. und die BCR in Vancouver, BC.
Supercharged / Turbocharged
Supercharged bedeutet, daß die in den Zylinder gepresste Luftmenge durch
einen vom Motor
angetriebenen Kompressor statt durch einen vom Abgas angetriebenen Turbolader (Turbocharged)
erhöht wird.
"hood" Unit
Generelle Bezeichnung für Lokomotiven mit offenen Laufstegen entlang des
Motorenraumes und des
kurzen Vorbaus am Führerhaus.
"cowl" Unit
Lokomotiven mit einem Lokkasten über die gesamte Lokbreite, die Laufgänge
liegen im inneren
des Kastens. Beispiele sind die E´s und F´s, die FP45 oder die modernen
P40/P42 Maschinen.
Standard Cab
Das klassische amerikanische, kubische, Führerhaus von "hood units".
Zwei diagonale Eingangstüren
in den Führerraum jeweis vom seitlichen Umgang aus. In der Regel vier
Frontscheiben, wobei
die äusseren höher sind und die äussere rechte in der jeweiligen Tür ist.
Bei Maschinen mit hohem kurzen Vorbau sind keine inneren Fenster vorhanden.
Wide Cab
Auch genannt "North American Safety Cab". Das heute übliche Führerhaus
mit einem vorderen
Eingang in der Nase, die über die gesamte Breite des Rahmens geht und zwei (früher
drei)
breite Windschutzscheiben aufweist.
Entstanden in den 80er Jahren aus dem sehr ähnlichen und schon seit den 70er
Jahren
in Canada verwendeten Canadian Cab (erkennbar an den vier Frontfenstern).
Mit diesem Führerhaus wurde auch die Umstellung zu einem vor dem Lokführer
liegenden
Bedienpult vollzogen. Vorher war die gesamte Steuerung und Regelung in einem
breiten
und turmartigen Kasten links des Lokführers angebracht.
w/dyn (with dynamic)
Maschine mit dynamischer Bremse (Aufbau oder Verbreiterung des mittleren
Dachbereiches auf diversen Maschinen)
Meistens im Einsatz bei Gesellschaften, die Bergstrecken zu befahren haben, also
z.B. N&W im Osten oder GN im Westen.
Bei GE Maschinen ist das Vorhandensein oder Fehlen der Bremse so nicht
erkennbar.
n/dyn (non dynamic)
Maschine ohne dynamische Bremse (keine Verbreiterung auf der Maschine)
In der Regel bei Roads anzutreffen, die weniger Steigungen im System zu befahren
haben, z.B. MEC oder C&NW.
pwd (powered)
Lok-Modell mit Antrieb (Angabe steht nur dort, wo es auch Modelle "dmy"
gibt)
dmy (Dummy)
Lok-Modell ohne Antrieb (Angabe steht nur dort, wo es auch Modelle "pwd"
gibt)
hp (Horse-Power)
"Pferdestärke", nicht gleich mit der europäischen PS (1 hp
entspricht ca. 1,13 PS oder 0,85 kW)
AMD (Amtrak Diesel)
Amtrak´s eigene Bezeichnung für P40/P42 Fahrzeuge (AMD 103: Amtrak Diesel, 103
mph max. speed)
Der deutsche Beitrag zu dieser Lok sind die Drehgestelle, die hat Krupp in Essen
konstruiert !
"torpedo"
Spitzname für die Airtanks auf verschiedenen Maschinen, um Platz unter dem
Fahrzeug für Fueltanks zu schaffen
Fahrzeuge der Bauart GP7/GP9 bzw. SD24 wurden dafür umgebaut. Diese kamen dann
meistens im Personenverkehr zum
Einsatz und konnten dann länger ohne Tankstopp agieren. In der Regel wurde auch
gleich ein "Steamgenerator"
in die kurze Front eingebaut, der der Wagenheizung diente.
MU (Multiple Unit)
Mehrfachsteuerung gleicher oder verschiedener Maschinen im Verbund vor oder
auch in einem Zug
Die Steuerung ist fast landesweit seit Jahrzehnten genormt, wordurch Maschinen
der verschiedensten Bauarten
kombinert werden können. Die interessantesten Kombinationen gab es wohl in den
späten 60ern und den 70er Jahren,
als viele Roads von "First Generation Diesels", also F-Units und Alcos
auf "2. Gen Diesels" umrüsteten, wie
z.B. GP9, GP18 oder SD24.
Sind in einem "Lash-up" - so der amerikanische Ausdruck dafür - alle
Maschinen mit der "Nase"/"Cab" in einer Richtung
aufgereiht, so nennt man das einen "Elephant-Style". Ist aber recht
selten, da man sonst in der Regel mindestens
eine Maschine "rückwärts" einstellt, um Rangierfahrten oder andere
Manöver ohne das Wenden einer Lok ausführen zu können.
DP (Distributed Power)
Die Weiterentwicklung der MU, in der in jeder Lokgruppe ein Lokführer diese
steuert.
DP nahm in den 60er Jahren mit den RC (Radio-Controlled) Loks ihren Anfang.
Bei DP werden die in einem schweren Güterzug laufenden Zwischenloks (swinger)
und Schiebeloks (helper)
vom Führerstand der Spitzenlok an der Zugspitze aus unabhängig
funkferngesteuert.
Bei einem Kohlezug z.B., der eine Steigung befährt, läuft die Schiebelok noch
mit Volllast,
während die Spitzenloks, die das Steigungsende bereits erreicht haben,
nur noch mit reduzierter Kraft laufen.
DP-Maschinen sind teuer, deshalb werden nur die notwendigsten Loks - in der
Regel Drehstromloks - damit beschafft.
Prime Mover
Die Haupt-Antriebseinheit einer Maschine in den USA zu Stromerzeugung. Bis
auf wenige Ausnahmen sind alle
Diesel-Maschinen in den USA diesel-elektrisch (im Gegensatz zur Bahn AG, deren
Dieselmaschinen diesel-hydraulisch sind).
D.h. die Generatoren in den Maschinen erzeugen mit dem getankten Fuel den
notwendigen Strom, um die in den
Drehgestellen gelagerten Fahrmotoren anzutreiben (so wie bei der Bahn AG die
Elektro-Loks funktionieren, nur das
diese den Strom aus dem Fahrdraht beziehen).
Anders ausgedrückt: (Fast) Jede US-Diesellok ist nichts anderes als ein
fahrendes Elektrokraftwerk, welches den
notwendigen Strom zum Antrieb "vor Ort" produziert. Modelle wie die
AC4400 oder die C60AC erzeugen
Drehstrom (!) in der Lok, was die Effizienz natürlich deutlich erhöht,
steuerungstechnisch jedoch sehr aufwendig ist.
Anti-Climber
Bei vielen Modellen der SD- und der Dash-Serien Standard, je nach Road aber
verschieden.
Anti-climber bedeutet "gegen Aufstieg", somit die Verhinderung durch
den vorgebauten Umlauf, daß sich Hindernisse
wie PKW´s oder Tiere auf den Gleisen über den Umlauf hinaus (die Gefahrenzone
für das Personal auf der Lok) "hocharbeiten"
können. Klingt hart, ist aber unumgänglich, da Bremswege von 5-8km (!!) keine
Seltenheit sind,
Hindernisse aber leider auch, da in den USA die Gefahr, die von einem Zug
ausgeht, generell unterschätzt wird.
So gibt es nur Halbschranken, ganz gleich, wie wichtig oder befahren eine
Strecke ist. Das Umfahren der Schranken
ist an der Tagesordnung, da die Länge der Züge teilweise enorme Wartezeiten
mit sich bringen kann.
"Dash" (engl.: Bindestrich)
Abkürzung (umgangssprachlich) der Bezeichnung für GE Maschinen, z.b. C30-7,
C40-8W oder C44-9W (sprich: "daesch nein")
"Heritage" (engl.: Erbschaft)
Die BNSF nennt ihre, nach dem Zusammenschluß 1996 mit der Santa Fe
umlackierten Maschinen in orange/green,
Heritage I (ohne breite gelbe Streifen - "BNSF" in green) und Heritage
II / Premium Heritage
(mit breitem gelben Streifen - "BNSF" in gelb). Erbschaft deswegen, da
das orange/green auf
den Farben der Great Northern zurückgeht, aus der 1971 die BN hervorging.
In "I" sind in der Regel "normale Loks" lackiert während in
"II" die Loks für den höherwertigen
Einsatz (Kohlezüge, schneller Intermodalverkehr) lackiert werden sollen.
Insbesondere alle
Loks mit "wide cabs" sollen in "II" lackiert werden.
"warbonnet"
Die wohl bekannteste Farbgebung der Santa Fe (AT&SF): silberne Maschine
mit rotem Kopf & geschwungener Trennung
zwischen rot und silber hinter dem Führerstand. Hervorgegangen aus dem
Kopfschmuck der Indianer.
Von 1930 bis 1972 bei F- & E-Units sowie den FM Erie und den GE U28G /
U30CG-Maschinen charakteristisch.
1991 wiederbelebt mit der Einführung der GP60M und übernommen für die neuen
Dash-8 und Dash-9
Maschinen von GE. Modelle der GP- und SD-Serien haben die Farbe nie
getragen !
Das dort verwendete, nach 1972 aufgebrachte gelb/blau mit gleichem Schwung
hinter dem Führerstand wird auch
häufig als "yellow-warbonnet" bezeichnet.
Alligator
Die Maschinen von ALCo der Reihe RDS-15 wurden im Volksmund gerne Alligator
genannt, da sie über eine
überaus lange, niedrige "Schnauze" vor dem Führerhaus verfügten.
U.a. hatte die SP und die AT&SF diese
Maschinen im Einsatz.
Centennials
Die Union Pacific nannte ihre DD40-Maschinen "Centennials" und
nummerte sie in die 6900er Reihe,
dem Baujahr ´69 entsprechend, da die UP 1969 ihr 100-jähriges Bestehen
feierte.
Es sind bis heute die grössten s.g. Einrahmendiesellokomotiven der Welt.
Die UP #6936 wurde 1992 reaktiviert und kommt noch immer in Planeinsätzen mit
Dash-9ern oder SD60/SD70ern
zum Einsatz, was deren Universalität einmal mehr unterstreicht.
Veranda
Die 2. Serie 8-achsiger - 4 2-achsige Drehgestelle - Gasturbinenloks der UP,
die im Gegensatz
zum geschlossen Gehäuse der sogenannten "Standard Turbine" offene,
aussen liegende Seitengänge
hatten, wurden im Volksmund "Veranda" genannt, da das Dach der
Maschinen den Umlauf überdachte.
Big Blow
So wurden die gewaltigen Gasturbinen-Maschinen der Union Pacific genannt.
Bestehend aus 3 Teilen war es die stärkste Maschine, die sich die UP
konstruieren ließ,
um die schweren Güterzüge über den Sherman Hill in Wyoming und den Wasatch
Range in Utah
bewegen zu können.
Mit 8.500hp - zeitweilig sogar 10.000 hp - brachten sie ihrerzeit eine
unvorstellbare
Zugkraft aufs Gleis. Sie lösten u.a. die "BigBoys" ab, die ebenfalls
nur zu diesem
Zwecke gebaut worden waren.
Eine "Big Blow" bestand aus drei Teilen, dem angetriebenen 6-achsigen
Vorderteil mit
Führerstand und Hilfsmaschine sowie der Elektrik, dem angetriebenen 6-achsigen
Mittelteil
mit der gewaltigen Turbine selbst und dem nicht angetriebenen 6-achsigen Tender
mit
schwerem Heizöl zum Antrieb der Turbine.
Die Tender waren umgebaute Tender von Northern- und Challenger-Maschinen der
ersten Serien.
Bi-Centennial
Das englische Wort für "200 Jahr-Feier"
Fast alle Gesellschaften lackierten 1975 eine oder mehrere Maschinen/Wagen ihres
Fahrzeugpools in den Nationalfarben
der Vereinigten Staaten (blue/red/white), um der 1976 stattfindenen Feier zum
200-jähringen Bestehen der USA
einen besonderen Ausdruck zu verleihen.
CTC
Central Traffic Control - Computer-Leitstelle bzw. das System, mit dem Züge
elektronisch erfasst werden
Subdivision:
Untergeordente/seperate Abteilung in der Verwaltung --- oder: Unteilung des
Streckennetzes einer Bahngesellschaft in Abschnitte
Merger
Zusammenschluß einer oder meherer Bahngesellschaften zu einer neuen
Geslleschaft aus wirtschaftlichen Gründen,
meist unter Umbennennung zu einem neuen Namen. Nicht immer freiwillig aller
"beteiligten" Gesellschaften (z.B C&NW zur UP).
In der Regel einhergehend mit einem neuen Farbschema, um die neue Gesellschaft
werbeträchtig einzuführen.
Geschieht dieses "umlackieren" oder "umbeschriften" der
Machinen vor dem eigentlichen Zusammenschluß,
so nennt man dieses Farbschema auch "Merger-Sceme".
Die größten Merger waren: 1996 UP mit SP (weiterhin UP, SP geht
"unter") und 1998 Santa Fe mit der BN
(jetzt BNSF), Sante Fe verliert Identität.
Wobei man noch darauf hinweisen müßte, daß die Southern Pacific eigentlich
Denver & Rio Grande heißt, nachdem
1984 der Eigentümer der D&RGW die SP durch einfachen Aufkauf übernahm - Änderungen
im Erscheinungsbild
gab es kaum, außer daß einige SP Maschinen seit diesem Zeitpunkt mit "Speed
Lettering" beschriftet wurden,
abgenommen vom "large lettering" der Denver & Rio Grande.
Der aufwendigste Merger, der dann nicht zustande kam, war der der Santa Fe mit
der Southern Pacific zur SPSF.
Nachdem man bereits fast 400 Maschinen umlackiert hatte, verweigerte die ICC die
Zustimmung.
Aus SPSF "Southern Pacific Santa Fe" wurde im Voksmund "S
houldn´t P aint S o F ast" !! Die Maschinen fahren teilweise
noch heute in der damaligen Lackierung, was wiederum zu interessanten
Ergebnissen führt, z.B eine C30-7 der AT&SF
in SPSF-Merger Farben mit dem Schriftzug der BNSF !
Der "schlechteste" Merger war der der Penn Central 1968 aus NYC und
PRR: Er hielt nur 18 Monate und ging mit
"wehenden Fahnen" in den Bankrott. Daraus wurde auf Anordnung des
US-Congresses 1976 die Conrail "geformt".
Der längste Versuch, mit anderen Bahngesellschaften zu "mergen" war
der der Rock Island (-> RI): Er dauerte über 10 Jahre
und endete im absoluten Bankrott der RI 1984, da keine Zustimmung des damals
verantwotlichen ICC (Interstate Commerce Control)
erteilt wurde, da man eine Monopolstellung befürchtete. Das ICC wurde danach
ebenfalls aufgelöst !!!
Der älteste Merger dürfte wohl - wenn man einmal bekanntere Gesellschaften als
Beipsiel nimmt - die Anfang des
Jahrhunderts vollzogene Vereinigung von Central Pacific mit der schon damals
bestehenden Union Pacific gewesen sein.
Noch heute feiert man in Utah im Orte Promontory, mit dem Einschlagen des
Goldenen Gleisnagels die erste Verbindung einer transkontinentalen
Eisenbahn-Verbindung.
Steam Engines Wheel Arrangement
4-4-0: American
2-6-0: Mogul
4-6-0: Ten-Wheeler
4-6-2: Pacific
4-6-4: Hudson
2-8-0: Consolidation
2-8-2: Mikado (Mike)
4-8-2: Mountain
2-8-4: Berkshire
4-8-4: Northern (bzw. u.a. "FEF" bei der UP, "S-2" bei der
GN)
2-10-0: Decapod
2-10-2: "Wabash" (bzw. "Class 3800" bei der AT&SF)
4-4-4-4: PRR´s "T-1"
4-6-6-4: Challenger
2-6-6-6: C&O´s "Allegheny"
2-8-8-2: Mallet
4-8-8-4: UP´s "Big Boy"
Abkürzungen der Bahngesellschaften /
Abbreviation keys to Roadnames:
AA ------------ Ann Arbor (Subdivision der -> Wabash)
ARR ----------- Alaska Railroad (keine Gleisverbindung zu USA/Can)
ACL ----------- Atlantic Coast Line (1974 zusammengegangen mit -> SAL zu
Seaboard System -> SBD)
Amtrak -------- Amtrak - Staatl. Personenverkehr in den USA, unterteilt auch in
Amtrak West, Amtrak California u.a.)
AT&SF -------- Santa Fe (Atchison Topeka & Santa Fe, heute -> BNSF)
BCR ----------- British Columbia Railroad (früher -> PGE)
B&O ----------- Baltimore & Ohio (aufgegangen in -> Chessie Systems)
B&M ---------- Boston & Maine (seit 1984 Guilford System, siehe auch
-> D&H, -> MEC)
BN ------------ Burlington Northern (aus -> GN, -> NP, -> SP&S und
-> CB&Q)
BNSF --------- Burlington Northern Santa Fe (aus -> AT&SF und -> BN)
C&I ----------- Cambria & Indiana
C&EI ---------- Chicago & Eastern Illinois (1962 zur -> MP)
C&O ---------- Chesapeake & Ohio (aufgegangen in -> Chessie Systems)
CB&Q -------- Chicago Burlington & Quincy (genannt: Burlington Route),
1971 zur -> BN
Chessie -------- Chessie Systems (aus -> B&O, -> C&O und -> WM)
CIL ------------ Chicago, Indianapolis & Louisville (genannt: Monon)
CN ------------- Canadian National (besitzt mehere Gesellschaften in den USA,
siehe -> IC, -> SOO, -> DM&I)
CNJ ----------- Central of New Jersey (aufgegangen in -> NW)
C&NW -------- Chicago & North Western (1994 druch Aktienübernahme zur
-> UP)
CSX ----------- Chessie Seaboard eXpress / CSX Transportations (aus ->
Chessie und -> SBD)
CP ------------- Canadian Pacific (CP Rail)
Conrail --------- Conrail (1976 gebildet aus -> PC, -> PRR, -> NYC,
-> NH, -> LV, 1997 aufgeteilt in -> NS und -> CSX)
D&H ----------- Delaware & Hudson (1984 aufgegangen in Guilford System,
siehe -> B&M)
D&RGW -------- Denver & Rio Grande Western (übernimmt 1981 die
bedeutend größere -> SP (!!!), 1996 zur -> UP)
DL&W --------- Delaware Lackawanna & Western (später -> EL)
DM&I ---------- Duluth Missabe & Iron Range (2004 von -> CN übernommen)
DT&I ----------- Detroit Toledo & Ironton
EL -------------- Erie Lackawanna (aus -> DL&W und -> Erie)
EMD ----------- Electro Motive Division (Lokomotiv-Fabrik) Demo´s
Erie ------------- Erie Railroad (1964 mit DL&W zusammen)
FCEN ---------- Florida Central Railroad (ausgelöst aus -> FEC)
FEC ------------ Florida East Coast
Frisco ---------- siehe SLSF
GB&W --------- Green Bay & Western (1994 zur -> WC)
GM ------ -------General Motors (Lokomotiv-Fabrik) Demo-Maschinen
GM&O --------- Gulf Mobile & Ohio (aufgegangen in -> ICG)
GN -------------- Great Northern (1971 zur BN)
GO Transit ------ Government of Ontario Transit, Nahverkehr im Großraum
Toronto, Ontario (Canada)
IC --------------- Illinois Central (Teile an -> ICG, später neu gegründet,
heute Teil der -> CN)
ICG ------------- Illinois Central Gulf (aus Teilen der -> IC und ->
GM&O)
IHB -------------- Indiana Habour Belt ("Rangier"-Road für die Häfen
am Lake Michigan, -> Milw)
KCS ------------- Kansas City Southern
L&HR ----------- Lehigh & Hudson River (1976 zur -> Conrail)
L&N ------------ Louisville & Nashville (aufgeagngen in -> Chessie,
dann zur -> CSX)
LV -------------- Lehigh Valley (1976 zur -> Conrail)
MEC ----------- Maine Central (1984 aufgegangen in Guilford System, siehe ->
B&M)
MILW ---------- Milwaukee Road (Haupeigner der IHB, 1984 teilweise zur -> UP
und -> SOO Line)
MKT ------------ Missouri Kansas Texas (1988 zur -> UP)
Monon ---------- siehe CIL
MOW ----------- Maintenance of Way - Wartungsfahrzeuge
MP -------------- Missouri Pacific (übernahm die -> C&EI und die
T&P, 1984 zur -> UP)
MRL ------------ Montana Rail Link (aus -> BN herausgelöst)
NdeM ----------- National de Mexico (Cooperation mit Santa Fe unter Santa Fe
Southern)
NJI&I ----------- New Jersey, Indiana & Illinois (Subdivision der ->
Wabash)
NH -------------- New Haven (New York, New Haven & Hartford, siehe auch
-> Conrail)
NKP ------------ Nickel Plate Road (New York, Chicago & St. Louis) 1964 zur
-> N&W
NP -------------- Northern Pacific (1971 zur -> BN)
NS -------------- Norfolk Southern (aus -> N&W, -> NKP, -> WAB,
-> SOU ... gebildet)
N&W ----------- Norfolk & Western (auch NW, später zur -> NS)
NYC ------------ New York Central (mit -> PRR 1968 zur -> PC formiert)
PC -------------- Penn Central (1968 aus ->NYC und -> PRR, siehe auch
-> Conrail)
PGE ------------- Pacific Great Eastern (umbenannt 1984 in BC Rail)
PRR ------------- Pennsylvaina Railroad (1968 zur -> PC mit -> NYC, dann
1976 -> Conrail)
RDG ------------- Reading (später zur -> Conrail)
RI ---------------- Rock Island (Chicago, Rock Island & Pacific, auch ´The
Rock´ - 1981 bankrott)
SAL ------------- Seaboard Air Line (mit -> ACL zur -> SCL)
SBD ------------- Seaboard System (aus -> SAL und -> SCL, später ->
CSX)
SCL ------------- Seaboard Coast Line (mit -> L&N zur -> SBD, später
mit -> Chessie zur -> CSX)
SF --------------- Santa Fe (siehe auch -> AT&SF)
SLSF ------------ Frisco (St. Louis - San Francisco, 1980 zur -> BN)
SOO ------------ SOO Line (Minneapolis, St. Paul & Saulte St. Marie, gehört
der -> CN, Link in die USA)
SOU ------------ Southern Railroad (auch SRR, aufgegangen in -> N&W, später
zur -> NS)
SSW ------------ Cotton Belt (St. Louis South Western, Subdivision der -> SP)
SP --------------- Southern Pacific (seit 1981 geführt durch die kleinere ->
D&RGW, 1996 durch -> UP übernommen)
SP&S ------------ Spokane, Portland & Seattle (1971 zur -> BN)
TA&G ------------ Tennessee, Alabama & Georgia (1971 zur -> SOU)
T&NO ----------- Texas & New Orleans (seit 1961 Subdivision der ->
SP)
T&P ------------- Texas & Pacific (1962 zur -> MP)
UP --------------- Union Pacific (besitzt -> SP, -> C&NW, -> WP,
-> MKT, -> MP ...)
VIA -------------- VIA Canada (staatl. Personenverkehr in Canada, Verbindung (incl.
Zollverkehr) mit -> Amtrak)
WAB ------------ Wabash (siehe auch -> AA, zusammen 1964 zur ->N&W)
WC -------------- Wisconsin Central Limited (größte Regionalgesellschaft der
USA, übernahm u.a. 1994 die -> GB&W)
WM -------------- Western Maryland (zur Chessie, dann -> CSX)
WP --------------- Western Pacific (1984 zur -> UP)
Quelle: aat/kaarst , Wikipedia